PISA Plus

Es handelt sich bei PISA Plus um eine längsschnittliche Ergänzung zu PISA 2012, bei der Schüler-Kompetenzen noch einmal nach einem Jahr erhoben wurden. Verwendet wurden dabei neben PISA-Aufgaben auch Aufgaben aus dem Kompetenz-Test zu den Bildungsstandards.

Mit der Studie sollen Erkenntnisse über relevante Einflussfaktoren der Kompetenzentwicklung von Schülerinnen und Schülern gewonnen werden, sowie die Entwicklung und Validierung von Methoden zur Datenauswertung (Stichprobendesign, Skalierung von Leistungsdaten) vorangetrieben werden.

Folgenden inhaltlichen Fragen wird dabei vertieft nachgegangen:

  • Welche differenziellen Kompetenz- bzw. Wissenszuwächse zeigen sich bei PISA-Tests und den Tests zur Überprüfung der Erreichung der Bildungsstandards innerhalb eines Schuljahres?
  • Welche Wirkung haben Klassenwiederholungen auf die Entwicklung (mathematischer) Kompetenz von Schülern?
  • Welche Unterrichtsmerkmale wirken sich auf die Leistung und die motivationale Entwicklung von Schülerinnen und Schülern aus?
  • Gibt es reziproke Zusammenhänge zwischen Kompetenzmaßen, motivationalen Merkmalen und Interessen von Schülerinnen und Schülern?
  • Welche (differentiellen) Auswirkungen haben Merkmale des sozialen und zuwanderungsbezogenen Hintergrunds beim Kompetenzerwerb?
  • Welche Effekte zeigen Faktoren der Schulebene (Schulkultur, Kooperation von Lehrkräften, soziale Komposition, Schulform) auf Unterrichtsgestaltung und Outcome bei der Schüler-Kompetenz?

Beteiligte Institutionen:

  • Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)
  • Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB)
  • Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN)
  • Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)
  • Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft, insbesondere Empirische Bildungsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg – Prof. Dr. Timo Ehmke (link)
  • IEA Data Processing and Research Center (IEA-DPC), Hamburg (Sampling)

Projektleitung: Jörg-Henrik Heine, Prof. Dr. Kristina Reiss

Kontaktperson: Jörg-Henrik Heine (joerg.heine[at]tum.de)

Laufzeit: 2012-2019

Förderung: ZIB (Bund und Länder)

Forschungsschwerpunkt

Partner im Verbund