Mathematische Basiskompetenzen in der weiterführenden Schule und der Berufsausbildung

Kinder, die bereits früh Defizite in Mathematik aufweisen, holen diese meist nicht mehr auf und haben langfristig erhebliche Probleme. Darüber, wie sich diese Fähigkeiten nach Kindergarten und Grundschule entwickeln, weiß man hingegen wenig. Erste Studien deuten darauf hin, dass manche auch in der weiterführenden Schule nach wie vor Defizite bei mathematischen Grundkompetenzen haben. Für den beruflichen Ausbildungssektor liegen derzeit nur vereinzelte Hinweise darauf vor, dass die mangelnde Beherrschung der Grundrechenarten in der Berufsgrundbildung und im Übergangssystem erhebliche Schwierigkeit bei der fachlichen Kompetenzentwicklung verursacht. Außerdem fehlt es an standardisierten Testverfahren für die weiterführende Schule, die über verschiedene Klassenstufen und Schulformen hinweg insbesondere zwischen den leistungsschwächeren Schülern differenzieren kann.

Im Rahmen von zwei eng miteinander verzahnten Projekten sollen diese Forschungslücken geschlossen werden.

Beteiligte Institutionen:

  • Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung (HIB)
  • Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)
  • Universität Stuttgart (link)

Projektleitung: Dr. Katharina Lambert (HIB)

Kontaktperson: Dr. Katharina Lambert (HIB) (Katharina.Lambert[at]uni-tuebingen.de)

Förderung: Hofgrefe-Verlag, Baden-Württemberg Stiftung

Forschungsschwerpunkt

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