Wissenstransfer in Flucht- und Migrationsforschung: Konzepte, Strategie, Praktiken und theoretische Herangehensweisen in Kanada und Deutschland

Im Dezember 2018 haben sich etwa 25 Forscherinnen und Forscher in Heidelberg zusammengefunden, um sich über aktuelle Konzepte des Wissenstransfers im Bereich der Flucht- und Migrationsforschung auszutauschen.


Wissenstransfer oder auch -mobilisierung ist ein Konzept, das sich gerade in der Entwicklung befindet – eine klare und übergreifende Systematisierung fehlt daher noch in vielen Bereichen und je nach Perspektive werden unterschiedliche Ansätze und Schemata als Wissenstransfer betrachtet. Gleichzeitig ist in einigen Forschungsbereichen der von der Praxis geforderte Transfer und die Motivation der Forscher, sich an Transferaktivitäten zu beteiligen, sehr offensichtlich – wie beispielsweise in der Fluchtforschung.


Der Workshop setzte sich so das Ziel einen Überblick über die wichtigsten Bereiche und Formen der Wissensmobilisierung zu geben: Kommunikation und Information, Beratung, Aus- und Weiterbildung sowie Kooperation. In diesem Rahmen wurden Ansätze verschiedener Projekte zur Wissensmobilisierung diskutiert. So stellten beispielsweise die Immigrant Services Association of Nova Scotia in Halifax (Kanada), das Muslim Resource Centre for Social Support and Integration in London, Ontario (Kanada), das Real-World-Labor (Real-Labor Asyl) in Heidelberg (Deutschland) und verschiedene Forschungsprojekte im Bereich Bildung und Lehrerbildung ihre Konzepte vor. Weitere Informationen finden Sie in der Programmübersicht und dem kurzen Bericht.