Über den Verbund

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Gemeinsame Forschungsschwerpunkte

Die Partner im Leibniz-Forschungsverbund Bildungspotenziale haben ihre Forschung zu fünf Schwerpunkten gebündelt, die im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Kompetenzen und Professionalisierung

Die allgegenwärtige Zugänglichkeit von Lern- und Informationsangeboten, wie sie z.B. im Internet gegeben ist, hat die Vielfalt schnell verfügbarer Informationen und Darstellungsformate sowie die Möglichkeiten der Interaktion mit diesen Informationen drastisch erhöht. Um diese Informationsfülle sinnvoll nutzen und verarbeiten zu können, sind neben zentralen schulisch erworbenen Kompetenzen weitere Fähigkeiten und Fertigkeiten notwendig. ( mehr )

Wissen und Teilhabe

Im Kontext lebenslangen und lebensbegleitenden Lernens werden gesellschaftliche, politische, soziale, kulturelle und wissenschaftliche Teilhabe zu Schlüsselbegriffen. Ein breiter Zugang zu bildungsrelevanten Informationen, wie er u. a. durch technologische Entwicklungen ermöglicht wird, stellt dabei eine wichtige Rahmenbedingung dar. Technologische Unterstützungsmaßnahmen, die die Partizipation fördern, sind auch eine Voraussetzung für die Herausbildung von kritischem Denken und reflektierter Meinungsbildung. ( mehr )

Bildung und Ungleichheit

Bildungsprozesse sind kumulativer Natur, d. h. frühere Bildungsphasen strukturieren den Optionsraum für spätere Bildungsprozesse im Lebensverlauf eines Menschen sowie die langfristigen Erwerbs- und Lebenschancen. Dadurch können (a) aus frühen Ungleichheiten im Lebensverlauf große Bildungs- und Teilhabeungleichheiten entstehen, (b) sich Ungleichheiten über den Lebensverlauf verfestigen und (c) Ungleichheiten beim Bildungserwerb in alle anderen Lebensbereiche ausstrahlen und dort weitere Ungleichheiten erzeugen. ( mehr )

Bildungserträge

Bildungserträge sind das Ergebnis von Bildungsprozessen. Sie werden bestimmt durch institutionelle Rahmenbedingungen und sind damit auch das Ergebnis von Bildungskontexten. Sie stehen in enger Verbindung mit den Kompetenzen und Fähigkeiten von den am Bildungsprozess beteiligten Individuen – dabei sind neben kognitiven Fähigkeiten auch nicht kognitive Fähigkeiten, wie z.B. Motivation und Selbstregulation von Relevanz. ( mehr )

Bildungsmonitoring und Information

Die notwendige Weiterentwicklung des Bildungssystems in Deutschland setzt genaue und detaillierte Kenntnisse der Handlungsfelder und Realitäten voraus. Um zielgerichtete Entscheidungen zu ermöglichen, müssen auf systemischer, institutioneller und individueller Ebene geeignete Informationen in unterschiedlich aggregierter Form zur Verfügung gestellt werden. Zentrale Grundlage ist der Nachweis, die Nutzbarmachung und die Auffindbarkeit von Informationen zum Bildungswesen. Neben allgemeinen Informationen zur Situation im Bildungswesen spielen insbesondere Forschungsdaten und deren Analyse eine zunehmend wichtige Rolle. ( mehr )