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Programme for International Student Assessment 2000 (PISA 2000)

Fragestellung

Seit dem Jahr 2000 wurden bei PISA in dreijährigem Abstand die Leistungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften erhoben. Einbezogen wurden außerdem fachübergreifende Kompetenzen wie zum Beispiel Voraussetzungen selbstregulierten Lernens sowie Aspekte der Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit. Den Bezugsrahmen bildet ein international abgestimmtes Konzept der Grundbildung ("Literacy"). Im Mittelpunkt von PISA steht nicht die Überprüfung von Faktenwissen der Schülerinnen und Schüler, sondern die Erfassung von Basiskompetenzen, die für eine Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben notwendig sind. Es wird geprüft, inwieweit Jugendliche diese Kompetenzen erworben haben und inwieweit soziale Ungleichheiten den Bildungserfolg beeinflussen.

Der inhaltliche Schwerpunkt der PISA-Studie 2000 lag auf der Erfassung der Lesekompetenz, daneben getestet wurden auch Leistungen in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften.

Im FDZ am IQB liegen nur die Datensätze für PISA-E vor, sowie eine Stichprobe neunter Klassen.

Erhebungssprache

Deutsch

Erhebungszeitraum

2000

Erhebungsraum und Internationale Anbindung

Bundesweit / Internationale Anbindung durch die internationale Stichprobe

Zielpersonen

Fünfzehnjährige Schülerinnen und Schüler und Neuntklässlerinnen und Neuntklässler an allgemeinbildenden Schulen (verkürzte Tests in Förderschulen).

Kontextpersonen

Schulleiterinnen und Schulleiter der ausgewählten Schulen

Grundgesamtheit / Stichprobe

Die Grundgesamtheit bilden alle 15-jährigen Schülerinnen und Schüler. Die Stichprobenziehung in den Teilnehmerstaaten erfolgte nach detaillierten Vorgaben der internationalen Projektleitung. In einem ersten Schritt wurden die schulischen Systeme der Teilnehmerstaaten nach zentralen Merkmalen unterteilt, wie zum Beispiel nach Regionen (Länder, Provinzen, Kantone u.Ä.) und nach Arten von Schulen. Innerhalb dieser Unterteilungen (in Deutschland: Schulformen innerhalb der Länder) wurden dann die Schulen nach einem Zufallsverfahren ausgewählt. Auch die im zweiten Schritt getroffene Auswahl von Schülerinnen und Schülern innerhalb der Schulen erfolgte per Zufall.

In Deutschland wurde zusätzlich von der Option der schuljahrgangsbezogenen Erhebungen Gebrauch gemacht.

Stichprobengröße

n= ca. 46.000 Zielpersonen (Insgesamt)
n= ca. 5.000 Zielpersonen (Internationale Stichprobe)
n= ca. 41.000 Zielpersonen (Ländervergleichsstichprobe)
n= ca. 34.000 Zielpersonen (Jahrgangsbezogene Stichprobe)

Erhebungsverfahren/ -instrumente

Kompetenztests in Deutsch – Leseverständnis (Schwerpunkt), Mathematik und Naturwissenschaften und Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte

Link zur genaueren Beschreibung der Studie

https://www.mpib-berlin.mpg.de/en/node/2435

Persistent Identifier

DOI: 10.5159/IQB_PISA_2000_v1

Daten zugänglich über Forschungsdatenzentrum

Zur Studiendokumentation am Forschungsdatenzentrum am IQB: https://www.iqb.hu-berlin.de/fdz/studies/PISA-2000

Informationen über die Nutzungsregelungen finden Sie hier: https://www.iqb.hu-berlin.de/fdz/application

Variablendokumentation

Die Dokumentation der Erhebungsinstrumente der PISA-Studie 2000 finden Sie hier als PDF-Datei zum Download:
http://www.iqb.hu-berlin.de/fdz/studies/PISA-2000/pisa2000_SH.pdf

Ansprechpartner

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
Tel.: +49 (0) 30 / 20 93 - 465 52
E-Mail: fdz[at]iqb.hu-berlin.de

Auswahl an grundlegenden Publikationen, die den Datensatz verwenden

Die Publikationsliste PISA 2000 finden Sie hier als PDF-Datei zum Download:
http://www.iqb.hu-berlin.de/fdz/studies/PISA-2000/Publikationslis.pdf

Verwandte Datensätze

Programme for International Student Assessment 2003 (PISA 2003)
PISA-I-Plus 2003, 2004 (link)
Programme for International Student Assessment 2006 (PISA 2006)
Programme for International Student Assessment 2009 (PISA 2009)

Forschungsschwerpunkt(e)