Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

Homepage: http://www.mercator-institut-sprachfoerderung.de/
Forschungsschwerpunkte im Verbund:
Kompetenzen und Professionalisierung, Wissen und Teilhabe, Bildung und Ungleichheit, Bildungserträge, Bildungsmonitoring und Information
Fachdisziplinen:
Erziehungswissenschaft, Linguistik/Sprachwissenschaft, Psychologie, Sprachdidaktik
Ansprechpartner im Institut:
Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek (becker.mrotzek[at]mercator.uni-koeln.de)

Profil:

Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache ist ein durch die Stiftung Mercator initiiertes und gefördertes Institut der Universität zu Köln. Es will sprachliche Bildung verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, erforscht und entwickelt es innovative Konzepte, Maßnahmen und Instrumente für sprachliche Bildung. Es bildet regional Lehramtsstudierende aus sowie bundesweit Pädagoginnen und Pädagogen in Kitas, Schulen und der Erwachsenenbildung fort und bereitet wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt für Entscheidungsträger in Bildungspolitik und -verwaltung sowie Bildungspraxis auf. Mit seiner Forschung und seinen wissenschaftlichen Serviceleistungen zu sprachlicher Bildung in einer mehrsprachigen Gesellschaft trägt das Mercator-Institut zu mehr Chancengleichheit im Bildungssystem bei.

Wichtige Arbeiten und Angebote:

Forschung: Das Mercator-Institut forscht anwendungsorientiert zu aktuellen und gesellschaftlich relevanten Fragen sprachlicher Bildung von der Kita bis zum Übergang in den Beruf. So werden auch Themen erforscht, die auf Fragen und Herausforderungen in der Praxis und der Bildungspolitik basieren. Inhaltlich beschäftigt sich die Forschung mit sprachlichen Bildungsprozessen in der Familie und in Bildungsinstitutionen. Darauf aufbauend liegt ein Schwerpunkt auf der Vermittlung und dem Erwerb sprachlicher Kompetenzen, also etwa der Frage, wie Kinder und Jugendliche am besten in der Entwicklung ihrer Lese- und Schreibfähigkeiten begleitet und gefördert werden können.

Entwicklung: Das Mercator-Institut berät Bildungsakteure auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Entwicklungs- und Implementationsprozessen, beispielsweise Curricula oder zur Umsetzung sprachlicher Bildungskonzepte. So will es dazu beitragen, systemische Veränderungen im Sinne einer durchgängigen Sprachbildung über alle Bildungsetappen und -institutionen hinweg zu initiieren.

Qualifizierung: Für die Fortbildung von Pädagoginnen und Pädagogen in Kitas, Schulen und der Erwachsenenbildung kooperiert das Mercator-Institut mit Institutionen auf regionaler und landesweiter Ebene, um Fortbildungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Aufgrund zeitlich begrenzter Ressourcen und dem großen Bedarf an Weiterbildung fragen pädagogische Fachkräfte zunehmend Qualifizierungsangebote nach, die sie zeitlich individuell gestalten können. Das Mercator-Institut entwickelt daher auch digitale Lernmöglichkeiten, die eigenständiges Lernen mit digitalen Materialien und Präsenzveranstaltungen verbinden.

Transfer: Für sprachliche Bildung ist eine Vielzahl von Akteuren zuständig: von Trägern der Kinder- und Jugendhilfe über Kitas und Schulen bis hin zu Ministerien und Behörden auf kommunaler und Landesebene. Mit seinen Publikationen und Veranstaltungen fördert das Mercator-Institut den Transfer guter Praxis und wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Bildungspolitik, Bildungsverwaltung wie auch die Bildungsinstitutionen selbst. Darüber hinaus ist es Ansprechpartner für Medien. Der Forschungsstand zu aktuellen und gesellschaftlich relevanten Fragen der sprachlichen Bildung wird analysiert und anschließend in unterschiedlichen Formaten – von kurzen Basisinformationen über Faktenchecks bis hin zu ausführlichen Studien und Expertisen – aufbereitet.

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