Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung (HIB)

Homepage: http://www.hib.uni-tuebingen.de/
Forschungsschwerpunkte im Verbund:
Kompetenzen und Professionalisierung, Wissen und Teilhabe, Bildung und Ungleichheit, Bildungserträge, Bildungsmonitoring und Information
Fachdisziplinen:
Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik, Mathematik, Psychologie, Soziologie
Ansprechpartner im Institut:
Prof. Dr. Ulrich Trautwein (ulrich.trautwein[at]uni-tuebingen.de)

Profil:

Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung (HIB) ist ein inneruniversitäres Forschungsinstitut an der Universität Tübingen, das individuelle, soziale und institutionelle Determinanten von Lern- und Bildungsprozessen untersucht und dazu systematisch den Wissensschatz aus Psychologie, Erziehungswissenschaft und verwandten Disziplinen nutzt. Eine Zuwendung der Hector Stiftung II ist die wesentliche Grundlage für die wissenschaftliche Arbeit des Instituts. Zudem finanziert das Land Baden-Württemberg Mittel für eine in das Institut integrierte Postdoktorandenakademie.

Thematisch gliedert sich die wissenschaftliche Arbeit des HIB in sechs Forschungsschwerpunkte. (1) Educational Effectiveness, (2) Motivation, (3) Persönlichkeit, (4) Unterrichtsqualität, (5) Methodenforschung sowie als Querschnittsthema (6) Bildungsforschung im Bereich MINT. Das HIB hatte die Führungsrolle bei der Einwerbung der im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder geförderten Graduiertenschule LEAD (Learning, Educational Achievement, and Life Course Development) inne und ist inzwischen personell eng mit LEAD verbunden.

Wichtige Arbeiten und Angebote:

  • Das HIB ist verantwortlich für die Mehrkohorten-Längsschnittstudien TOSCA, mit der Bildungsbiografien von Gymnasiasten untersucht wird, TRAIN, mit der die Wirkung von Lernumgebungen in nicht-gymnasialen Schulformen analysiert wird, und – gemeinsam mit Prof. Dr. Hasselhorn, DIPF – die wissenschaftliche Begleitung der Hector-Kinderakademien.
  • Das HIB koordiniert das Netzwerk Bildungsforschung der Baden-Württemberg Stiftung, das eine breite Datenbasis rund um das Themengebiet des Übergangs in die berufliche Bildung schafft.
  • Innerhalb des Nationalen Bildungspanels (NEPS) verantwortet das HIB – gemeinsam mit Prof. Maaz, DIPF – den Bereich „Gymnasiale Oberstufe und Übergänge in Hochschule, Ausbildung und Arbeitsmarkt“ (Etappe 5).

Verbundprojekte

Netzwerke

Nachwuchsförderung